Für Besucher*innen

Wir wollen Fragen sammeln, die euch wirklich bewegen. Da unser Kulturzentrum von euren Impulsen lebt, erweitern wir diese Sammlung fortlaufend. Helft uns gerne dabei!

Welche Infos fehlen euch? Schickt uns eure Fragen und wir nehmen sie hier auf.

Wie werde ich Teil des Kollektivs?

Du hast Lust dich einzubringen? Das freut uns sehr! Komm gerne zu unserem Plenum vorbei (jeden Donnerstag um 19.30 Uhr).

Für Veranstalter*innen

Du planst ein Event im Bambule35? Wir stellen gerade die wichtigsten Infos zu Technik, Anfragen und Ablauf für dich zusammen. Sag uns einfach, was du für deine Planung wissen musst – wir ergänzen es direkt!

Wo melde ich mich, wenn ich das Bambule35 für eine Veranstaltung nutzen möchte?

Schreib uns eine Nachricht über unser Kontaktformular oder per Mail an bambule35@rise-up.net. Beschreib kurz deine Veranstaltungsidee und die wichtigsten Daten oder komm direkt zu unserem Plenum vorbei (jeden Donnerstag um 19.30 Uhr).

Kann ich den Raum für private Feiern oder Veranstaltungen mieten?

Unser Raum ist ein offener, selbstverwalteter Ort für sozio-kulturelle, politische und künstlerische Veranstaltungen, die mit unseren Grundsätzen in Verbindung stehen. Deshalb vermieten wir das Bambule35 nicht für private Zwecke wie Geburtstage, geschlossene Feiern oder kommerzielle Events.

Wenn du eine öffentliche Veranstaltung, ein Projekt oder eine Idee hast, die inhaltlich zu uns passt, freuen wir uns aber sehr, von dir zu hören! Schreib uns gerne und wir schauen gemeinsam, was möglich ist!

Barriere-Informationen

Ist der Veranstaltungsraum barrierefrei?
Der Zugang zum Veranstaltungsraum ist leider nur über Treppen möglich.
Innerhalb des Gebäudes ist der Veranstaltungsraum selbst dann ebenerdig zugänglich.

Wie sieht es mit Toiletten aus?
Es gibt einen größeren Toilettenraum, der jedoch nicht vollständig barrierefrei ist.

Gibt es Sitzmöglichkeiten?
Ja, es stehen ausreichend Sitzmöglichkeiten für Pausen zur Verfügung.

Wie ist die Atmosphäre im Raum (Licht & Sound)?

  • Licht:
    Es handelt sich um einen dunklen Raum.
    Es wird kein Strobolicht verwendet.
    Andere Lichtinstallationen können zum Einsatz kommen.
  • Effekte:
    Möglicherweise wird Effektnebel ein­ge­setzt.
  • Sound:
    Es ist mit lauter Musik zu rechnen.

Gibt es Rückzugsmöglichkeiten?
Ja, ein Awareness- bzw. Rückzugsraum ist vorhanden, falls Du eine Pause von lauter Musik oder vielen Menschen brauchst.

Ist das Event rauchfrei?
Der Veranstaltungsraum innerhalb des Gebäudes ist rauchfrei. Geraucht werden kann im Außenbereich vor der Tür.

Wird Alkohol konsumiert?
Ja, bei den Veranstaltungen wird möglicherweise Alkohol konsumiert.


Awareness im B35

Egal wo in dieser Gesellschaft, ob im Bus, im Supermarkt oder auf Partys, überall treffen Menschen aufeinander. Und immer wieder kommt es zu übergriffigem, grenzüberschreitendem oder verletzendem Verhalten, egal ob es bewusst oder unbewusst passiert. Das kann Rassismus, Sexismus, Antisemitismus, Homo-, Transfeindlichkeit und/oder Queerfeindlichkeit sein.

Dieses Verhalten wird auf unseren Veranstaltungen nicht toleriert und wir arbeiten aktiv dagegen. Dafür zählen wir auch auf dich! Wir glauben, dass Awareness auch immer eine kollektive Aufgabe aller ist. Deswegen bitten wir alle unsere Besucher*innen auf sich selbst und auf ihre Mitmenschen zu achten.

Das B35 ist ein Raum von Queers für Queers. Natürlich sind auch Allies und Friends willkommen. Verhaltet euch angemessen und gebt queeren Menschen diesen Raum!

Damit alle wissen, wie ihr angesprochen werden wollt, nehmt euch einen Pronomen Sticker, schreibt eure Pronomen drauf und klebt ihn euch gut sichtbar an die Kleidung oder den Körper.

Wir bitten euch auch darum, auf Veranstaltungen nicht zu fotografieren oder zu filmen. Alle sollen einen geschützten Ort zum Feiern haben, aber nicht alle möchten auf Instagram oder anderen Plattformen zu sehen sein. Nicht alle sind überall geoutet. Und auch generell sind Fotos von anderen Menschen ohne Einverständnis uncool.

Awareness Team

Auf Veranstaltungen gibt es ein Awareness-Team. Das Team besteht aus je 2 Personen, die euch im Falle von Diskriminierungserfahrungen, Grenzüberschreitungen oder anderen Notfällen und Krisensituationen zur Seite stehen. Sie sind auch da, wenn ihr einen Rückzugsort wegen Überforderung oder einen Menschen zum Reden braucht. Erkennbar sind sie an der lilafarbenen Weste. Ihr könnt uns auch über die Theke oder den Einlass erreichen, wenn ihr gerade niemanden seht.

An dieser Stelle möchten wir darauf hinweisen, dass das Team überwiegend weiß und ablebodied ist und nicht alle im Team sind queer. Das heißt, dass wir als Awareness-Team nicht in Bezug auf alle Diskriminierungsverhältnisse Erfahrungen und Wissen mitbringen. Bei Bedarf können wir euch die Kontaktdaten von einigen Kooperationspartner*innen vermitteln, die ein anderes Erfahrungswissen in Bezug auf gesellschaftliche Verhältnisse besitzen. Wir haben den Anspruch, in unseren eigenen Zusammenhängen bestehende Hierarchien abzubauen und diskriminierende Strukturen aufzulösen. Wir wissen, wir sind nicht perfekt – wenn ihr also Anmerkungen und Kritik habt, teilt sie uns gerne mit, auch noch im Nachhinein!

Awareness Raum

Der Awareness-Raum ist ein Rückzugsraum für betroffene Personen, um eine räumliche Trennung von der stressauslösenden Situation zu schaffen. Dort kann sich für eine Gespräch zurückgezogen werden oder er kann für Personen zur Verfügung gestellt werden, die eine Ruhepause brauchen. Der Raum sollte nur vom Awareness-Team genutzt werden.

Als Awarenessraum steht der Raum gegenüber von der Küche als Rückzugsraum zur Verfügung. Im Raum gibt es Sitz und Liegemöglichkeiten. Der Raum ist abgeschlossen, das Awareness-Team hat den Schlüssel.

Ausrüstung des Raums:

  • Kuscheltiere, Decken
  • Taschentücher
  • Möglichkeit zum Hinlegen
  • Wasserkocher, Wärmflaschen, Tee, Tassen
  • 1. Hilfe-Set, Pflaster, Ibuprofen
  • Schokolade, Kaugummi, Cracker, Traubenzucker, vegane Snacks
  • Nummern, an die Verwiesen werden kann im Nachhinein
  • Listen mit Anlaufstellen für Betroffene
  • Liste mit Telefonnummern für Taxi-Services

Safer Spaces

Wir möchten, dass das Bambule35 ein diskriminierungssensibler Raum ist. Besonders soll es ein empowernder Raum für queere Menschen sein, in dem sie wohl und sicher feiern können. Auch hier kann es zu Grenzüberschreitungen, Übergriffen und Diskriminierung kommen, es kann keinen „Safe Space“ (sicheren Raum) geben. Das bedeutet, es ist umso wichtiger, dass alle zusammen versuchen, einen „Safer Space“ (diskriminierungssensiblen Raum) zu gestalten. Dabei handelt es sich um eine gemeinsame Verantwortung. Wir als Awareness-Team sind darum bemüht, diesen Raum zu schaffen.